Neue GTA 6-Gameplay-Animationen tauchen online auf und werden schnell wieder entfernt

by Thomas
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Am Wochenende tauchte online eine kurze Sammlung von Entwicklungsclips zu Grand Theft Auto VI auf, die die Fans überraschte und neue Diskussionen über das jahrzehntelange Projekt von Rockstar auslöste. Das Filmmaterial, das unerwartet auf Vimeo erschien und schnell wieder entfernt wurde, zeigte eine Handvoll früher Gameplay-Animationen aus internen Arbeitsaufnahmen. Das reichte aus, um Begeisterung auszulösen. Es warf aber auch eine bekannte Frage auf: Wie viel verraten uns diese Einblicke wirklich?

Im Gegensatz zu den größten Leaks der letzten Jahre boten diese Clips etwas weitaus Kontrollierteres. Kurz. Technisch. Ohne narrativen Kontext oder Weitwinkel-Gameplay. Es mag sich um grobe Entwicklungsfragmente handeln, aber sie beleuchten dennoch einen Teil des Prozesses von Rockstar. Fans mögen überrascht sein, dass selbst Sekundenlange Animationen die Vorfreude so stark steigern können.

Animationsrollen zeigen Interaktion mit Fahrrädern und Fahrzeugbewegungen

Den Zuschauern fielen drei kurze Sequenzen mit der Bezeichnung GTA 6 auf. Eine zeigte einen Charakter, der ein Fahrrad aus einem Straßenständer holte und es wieder zurückstellte – ein Feature, das mit den Umweltelementen übereinstimmte, die in den offiziellen Screenshots zu sehen waren, die Anfang des Jahres veröffentlicht wurden. Eine andere Sequenz konzentrierte sich auf eine weibliche Figur, die von der Ladefläche eines Pick-ups stieg, über dessen Karosserie kletterte und in einer flüssigen, mit Motion Capture aufgenommenen Bewegung auf den Bürgersteig sprang.

Das sind keine Schlagzeilen machenden Szenen. Es sind alltägliche Bewegungen. Und genau das macht sie so bemerkenswert. Rockstar verfeinert weiterhin gewöhnliche physische Interaktionen – das Abstellen eines Fahrrads, das Aussteigen aus einem Fahrzeug, das Bewegen in der Welt mit glaubwürdigem Gewicht und Präzision. Bei einem so großen Spiel sind diese kleinen Details wichtig.

Keine Enthüllung, kein Drama  nur Entwicklungsrealität

Diesmal war die Reaktion nicht von Panik oder Schock geprägt. Stattdessen verglichen die Fans die Bewegungen mit denen in GTA 5 und Red Dead Redemption 2. Die Fahrradanimation zeigte ungewöhnliche Nuancen: Drehung des Oberkörpers, Korrektur des Griffs, leichte Gewichtsverlagerung auf die Pedale. Die Animation beim Aussteigen aus dem Lkw zeigte ein sauberes Verhalten über mehrere Körperübergänge hinweg – Lkw-Dach, Ladefläche, Boden. Subtil, ja. Aber eine deutliche Verbesserung gegenüber früheren Animationsbibliotheken.

Es wäre jedoch weit hergeholt, diese Clips als Bestätigung für neue Mechaniken zu betrachten. Sie geben keinen Einblick in die Erzählung, den Kampf oder die Open-World-Systeme. Sie zeigen weder Physik, KI noch Umgebungsdichte. In Wahrheit fungieren sie eher als Zeitstempel. Die Entwicklung geht weiter. Die Welt bewegt sich, buchstäblich Frame für Frame.

Ein Leak wie kein anderer

Es ist schwer, den Unterschied zu dem Vorfall von 2022 zu ignorieren, bei dem über 90 unfertige Gameplay-Clips und internes Debugging-Material veröffentlicht wurden, was zu einem der größten Leaks in der Geschichte der Branche führte. Dieser neueste Vorfall wirkt weniger wie ein schwerwiegender Sicherheitsvorfall, sondern eher wie ein versehentlich durchgesickertes Artefakt aus einem professionellen Portfolio.

Die Quelle schien ein Entwickler zu sein, der an früheren Rockstar-Projekten gearbeitet hatte. Die Rolle zeigte Animationsleistungen aus mehreren Spielen, darunter einige Sekunden, die eindeutig mit GTA 6 in Verbindung stehen. Als die Fans die Seite entdeckten, verschwand sie  doch wie immer verbreiteten sich Screenshots und Reposts schnell über die sozialen Plattformen.

Warum Fans zwischen den Bildern lesen

Der Hunger nach Informationen ist groß. Die Verschiebung auf November 2026 hat Spekulationen auf allen Ebenen der Community angeheizt. Da der nächste offizielle Trailer noch nicht angekündigt ist, werden selbst kleine Lecks zu mikroskopischen Ereignissen. Beobachter verlangsamten das Filmmaterial, suchten nach Hinweisen in Kleiderfalten, Texturen, Wetterbeleuchtung, Skelettverhalten und sogar Schattenstrukturen unter den Fahrzeugen. Einige beharrten darauf, dass die Animationen bedeutende Engine-Upgrades bestätigen. Andere mahnten zur Vorsicht. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

Auffällig ist Rockstars charakteristische Aufmerksamkeit für die physische Präsenz. Animationen, die sich unskriptet anfühlen. Bewegungen, die Muskelgedächtnis und Gleichgewicht berücksichtigen. Das spiegelt die Designsprache des Studios wider: kleine Handlungen, die bedeutungsvoll sind.

Der Kontext ist wichtiger als dieser Clip

Ohne vollständige Mechanik – Kampf, Navigation, Missionsablauf – existieren diese Animationsbeispiele isoliert. Fans, die auf bahnbrechende Enthüllungen hoffen, werden hier nicht fündig. Dennoch erkennen Branchenbeobachter den Wert dessen, was nicht vorhanden war: kein Texturflackern, kein Clipping, kein abruptes Knacken der Gelenke. Selbst in Form einer Testkarte wirkt die Bewegung souverän.

Darüber hinaus bestätigen die Clips, was schon lange vermutet wurde: Roc

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